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MBK zieht um

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MBK geht neue Wege: In der Mitte steht Jugendreferentin Jutta Sindt, eingerahmt von den ehemaligen Hausmüttern Luise Lange (2.v.li.) und Dietlinde Birschel (2.v.re.). An der Umzugskiste sind (li.) Superintendent i. R., Dieter Lorenz, und MBK-Vorstand Peter Hebeisen (re.).
Seit dem 2. Mai 2011 ist auch die Verwaltung des MBK in Lage-Hörste zu erreichen:

Haus Stapelage
Billinghauser Str. 3-9
32791 Lage
Telefon: 05232.99 808-0
Telefax: 05232.99 808-27

Den MBK e.V. zieht’s weg
Institution verlässt Bad Salzuflen

Das evangelische Jugend- und Missionswerk e.V. (MBK), seit 1934 in Bad Salzuflen beheimatet, zieht zum Mai 2011 nach Lage-Hörste. Dort hat das Werk das Haus Stapelage (ehemaliges Tagungshaus der Lippischen Landeskirche) übernommen und wird dort seine weit über die Grenzen Lippes hinaus bekannte Jugendarbeit weiter führen.

Im Oktober letzten Jahres wurde die Jugendarbeit, die bis dahin auf dem Berghof in der Nähe von Detmold ihren Platz hatte, bereits nach Stapelage verlegt. Nun folgt die Verwaltung des MBK, so dass das neue Domizil den MBK komplett beherbergen wird. MBK-Freundinnen, wie die ehemaligen Hausmütter Luise Lange und Dietlinde Birschel, fällt dieser Schritt zwar gefühlsmäßig schwer, nichtsdestotrotz sehen sie in Hörste eine gute Zukunftsmöglichkeit für die wachsende Jugendarbeit. Dort wird der „Geist des MBK“, der immer von der Bibel und Weltoffenheit geprägt war, weitergeführt, so die Hausleiterinnen im Ruhestand. „Mit dem Umzug ist die Immobilie in der Hermann-Löns-Straße vakant“, berichtet Vorstand Peter Hebeisen. „Es waren bereits einige Interessenten da, um sich das Gebäude anzusehen“, verrät er weiter.

Das Haus Stapelage wird, da ist sich der Vorstand sicher, eine neue und erfolgreiche Station der MBK-Geschichte. Schon jetzt sind der Zuspruch und die Resonanz der Jugendlichen und der Kirchengemeinden auf das neue Haus sehr gut. Auch Gastgruppen steht das Haus für Seminare mit und ohne Übernachtungen zur Verfügung.

Nachdem 1934 der MBK-Verlag nach Bad Salzuflen verlegt wurde, folgte 1948 die Zentrale, die sich in Bad Salzuflen neu konstituierte. Zuvor hatte sich der MBK offiziell aufgelöst, um seinen Mitgliedern die Zwangsangliederung an die Hitlerjugend zu ersparen. In Bad Salzuflen baute das von Frauen getragene Werk seine Tätigkeiten aus. Insbesondere das gemeindepädagogische Seminar erfuhr regen Zulauf, wurde 1965 als kirchliche Ausbildungsstätte anerkannt und bildete während der Jahre mehrere hundert junge Frauen für ihren Dienst als Gemeindehelferinnen aus. Außerdem fanden Bibeltagungen und Tagungen für die berufstätigen Frauen statt. 2002 musste das Seminar für evangelischen Gemeindedienst mangels öffentlicher Gelder geschlossen werden. Zwischen 1980 und 2010 diente der angepachtete „Berghof“ in Detmold-Oberschönhagen als Freizeitheim für ökologische koedukative Jugendarbeit. Dort entwickelte sich die Jugendarbeit, die nun in Stapelage ihre Weiterführung erfährt, zu einem tragfähigen Arbeitszweig im MBK. Seit 2004 bietet der MBK Konfirmandenwochenenden als Dienstleistung für Gemeinden an.
 
 
 
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